
Mitunter kann Fernsehen sogar bilden – je später der Abend, desto mehr. Das war zumindest gestern so, als ich spät abends noch auf zwei Sendern Informationen über die Consumer-Messe CES bekam. Übereinstimmend scheint es drei Aussagen zur weiteren Entwicklung in diesem Marktsegment zu geben.
Erstens scheint die Branche entgegen dem allgemeinen Trend weniger durch die Krise gebeutelt zu sein als andere Branchen. Als Grund dafür werden die Innovationen genannt, mit denen es den Herstellern gelingt, die Gunst der Kunden zu erhalten und diese dazu anzuregen, in moderne Geräte zu investieren.
Kernpunkte der Innovationen sind zweitens und drittens die Stichworte Blu-ray und 3D. Besonders die letztere Technik scheint geeignet, für einen kräftigen Schub zu sorgen. Denn wenn diese Technik akzeptiert wird, dann muss eine ganze Gerätegeneration angepasst werden. Das beginnt beim Receiver und dem Blu-ray-Player und endet beim Fernsehgerät – nur so kommt der volle Genuss am dreidimensionalen Bild bis ins Wohnzimmer. Die erreichten Effekte sind schon toll. Mein Problem ist allerdings die dafür notwendige Brille.
Aber wie seht ihr das: wann würdet ihr in 3D-Geräte investieren?
Für mich ist die 3D Geschichte momentan völlig inakzeptabel. Ich habe vor einem halben Jahr erst 2000€ in einen neuen Fernseher, Blu-Ray Player und DVB-C HD-Receiver ausgegeben. Jetzt muss mal für 5 Jahre Ruhe sein.
Außerdem habe ich als Brillenträger ebenfalls ein Problem mit diesen 3D Brillen.